Sabbat – gute Haushalterschaft

Der Sabbat, der Feiertag, ist der Tag des Schöpfers:

Seit Anbeginn der Schöpfung besteht der Sabbat. In 1.Mose 2,2+3 lesen wir: Am siebten Tag vollendete Gott sein Werk und ruhte von seiner Arbeit aus. Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig, weil es der Tag war, an dem er sich von seiner Schöpfungsarbeit ausruhte. Da steht, dass die Schöpfung erst vollendet war, als auch die Ruhe dazu kam! Ohne Ruhe wäre die Schöpfung nicht vollkommen gewesen! Der erste Lebenstag des Menschen wird in Gemeinschaft und Ruhe mit Gott verbracht. Wisst ihr, an was mich das erinnert? An eine Geburt, wenn das Kind auf dem Bauch der Mutter liegt, und erst mal Zeit ist, sich aneinander zu gewöhnen. In diesen Augenblicken entsteht Bonding. Es baut sich eine emotionale Bindung zwischen Mutter und Kind auf. Genauso kommt mir das hier vor: Gott hat den Menschen erschaffen – er ist quasi frisch auf der Welt – und jetzt ist erst mal Zeit, einander kennen zu lernen, Bonding aufzubauen, eine Beziehung zu starten. Dann erst geht es mit bebauen, Erde untertan machen, herrschen etc. los. Dieses 3. Gebot wird nicht erst neu in 2. Mose eingesetzt! Es ist kein Gebot, dass erst nach dem Sündenfall erlassen wurde. Nein! Sondern von Anfang an war Gott das wichtig. Der Sabbat ist der Tag des Schöpfers und die Feier ist ein Bekenntnis zu diesem meinem Schöpfergott. Ich drücke ihm damit mein Vertrauen aus. Er hat alles in der Hand, er trägt mich, er versorgt mich, er liebt mich.

Die ganze Predigt: